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WildARK-Projekte


Projekt Bernische Informationsstelle für Fledermausschutz (BIF)
Inhalte Nachdem in den 50er und 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts die Fledermausbestände drastisch abgenommen haben, ist heute bei vielen hiesigen Arten eine Stabilisierung auf tiefem Niveau oder gar eine leichte Erholung der Populationen zu beobachten. Im Kanton Bern kommen mindestens 20 Fledermausarten vor. Alle Fledermäuse und ihre Fortpflanzungsquartiere sind bundesrechtlich geschützt. Die Bernische Informationsstelle für Fledermausschutz BIF koordiniert die Überwachung der Kolonien gefährdeter Arten und bemüht sich um den Schutz der Wochenstuben. Manche Arten bewohnen Gebäude. Gezielte Informations- und Öffentlichkeitsarbeit kann die Beziehung zu diesen nahe bei uns Menschen lebenden Tieren verbessern. Die BIF arbeitet im nationalen Netz für Fledermausschutz unter Leitung der Koordinationsstelle West (CCO) in Genf.
Leitung Cécile Eicher   (davor Toni Fankhauser)
Mitarbeit Katrin Bieri, Irene Weinberger
Auftraggeber Naturschutzinspektorat Kanton Bern; Centre de coordination ouest pour l’étude et la protection des chauves-souris (CCO)
Zeitrahmen Projekt seit 1985, 1997-2008 bei WildARK, ab 2009 bei FaunAlpin www.faunalpin.ch

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Projekt Populationsökologie und Ethologie der Gämsen am Augstmatthorn
Inhalte Ab 1989 wurden am Augstmatthorn im Berner Oberland Gämsen individuell markiert und beobachtet. Die untersuchten Fragestellungen betrafen die Thematik Tourismus und Wild, d.h. diverse Aspekte der Störungsökologie. Um grundlegende Erkenntnisse über die Populationsdynamik und das Verhalten der Gämsen im Eidgenössischen Jagdbanngebiet Augstmatthorn zu gewinnen, wurde 1994 ein Langzeitprojekt gestartet. Erforscht werden Struktur, Bestandesdichte, Nachwuchs, Zuwachs, Mortalität, Regulation und Sozialorganisation dieser Gämspopulation. Zudem werden Lebensgeschichte, Raumnutzung, Jungenaufzucht und Fortpflanzungserfolg von individuell markierten Gämsen verfolgt.
Leitung Katrin Bieri  (davor Mark Struch, Christian Willisch, Martin Baumann, Ruth Franceschina, Reinhard Schnidrig)
Mitarbeit Zahlreiche HelferInnen im Feld
Auftraggeber BAFU Bundesamt für Umwelt, Sekt. Jagd, Wild & Waldbiodiversität
Zeitrahmen 1994-2008 bei WildARK, ab 2009 bei FaunAlpin www.faunalpin.ch

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Projekt Mobilität und Dynamik in Schweizer Rehpopulationen
Inhalte Die Rehkitzmarkierung wurde in den 60er Jahren erstmals in einer grösseren Gemeinschafts-Aktion der Kantone Aargau, Luzern und Solothurn lanciert. Um bessere Kenntnisse der Biologie und Populationsdynamik der Rehe in der Schweiz zu erlangen, wurde anfangs 70er Jahre eine überregionale Kitzmarkierungsaktion initiiert, welche 13 Kantone umfasste. Seither werden in verschiedenen Kantonen mit unterschiedlicher Beteiligung und Häufigkeit von Jägern und Wildhütern regelmässig Kitze markiert.
Die Sektion Jagd, Wildtiere und Waldbiodiversität des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) bietet als zentrale Stelle die Herausgabe des Materials, die Koordination der Abwicklung sowie die Sammlung und Auswertung der gemeldeten Daten an. Jährlich wird eine Zusammenstellung aller markierten und rückgemeldeten Tiere gemacht und interessierten Personen zur Verfügung gestellt. WildARK ist vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) als zentrale Koordinationsstelle wie oben beschrieben mandatiert.
Leitung Monique Wälchli  (davor C.Gallmann, R.Schnidrig, M. Liberek, S. Capt)
Auftraggeber BAFU Bundesamt für Umwelt, Sekt. Jagd, Wildtiere & Waldbiodiversität
Kooperation Kantonale Jagdverwaltungen
Zeitrahmen Projekt seit 1971, 1998-2008 bei WildARK, ab 2009 bei FaunAlpin www.faunalpin.ch

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Projekt Biberkonzept Kanton Bern
Inhalte Die zunehmende Besiedlungsaktivität des Bibers fordert Behörden, Naturschutz und andere betroffene Kreise auf, sich Gedanken zu einem nachhaltigen Umgang mit dieser Tierart zu machen. Mit dem Biberkonzept Bern soll ein praktisches Instrument für den Umgang mit dem Biber erarbeitet werden. Das Konzept basiert auf den „Grundlagen für den koordinierten Biberschutz in der Schweiz“ und dem „Konzept Biber Schweiz“ des BAFU. Es gilt auf der einen Seite den Biber und seinen Lebensraum zu fördern, andererseits ein Konfliktmanagement bei Schadensfällen vorzusehen. Das kantonale Biberkonzept legt Ziele und Massnahmen betreffend Schutz, Stabilisierung und Förderung des Bibers und seiner Lebensräume fest und zeigt konkrete Massnahmen zur Verhinderung von Schäden auf.
Leitung Mark Struch
Mitarbeit Bettina Magun
Auftraggeber Pro Natura Bern 
Kooperation Jagdinspektorat Kanton Bern
Zeitrahmen 2005-2006

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Projekt Biberschutz Schweiz
Inhalte Anlässlich einer BUWAL-Bibertagung im November 1996 wurde ersichtlich, dass das längerfristige Überleben der Biber in der Schweiz nach wie vor nicht gesichert ist. Um Abklärung über notwendige Schutzmassnahmen und die Entwicklung neuer Lebensräume zu treffen, wurde in der Folge eine offizielle Beratungs- und Informationsstelle etabliert. Biberschutz Schweiz erarbeitete Schutzmassnahmen in einem gesamtschweizerisch ausgerichteten Konzept. Die Stelle beriet und koordinierte die einzelnen regionalen Biberarbeitsgruppen und leistete Öffentlichkeits- und Informationsarbeit.
Leitung Claudine Winter
Auftraggeber Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft BUWAL, Sekt. Jagd & Wildtiere
Zeitrahmen 1997-2005
Biberfachstelle Ab 1.Juli 2006 ist neu Christof Angst am Centre Suisse de Cartographie de la Faune (CSCF) zuständig für die Biberfachstelle.

Kontakt: Christof Angst 
Biberfachstelle am CSCF: http://www.cscf.ch/castor/index.html

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Projekt Ökologie von Waldgämsen
Inhalte Gämsen sind bei uns immer häufiger in bewaldeten Regionen anzutreffen. Ein Phänomen, das auch in Deutschland, Österreich und Frankreich beobachtet wird. Innerhalb der Alpen und Voralpen dringen die Tiere in tiefere Lagen vor, erweitern ihr Verbreitungsgebiet in die Wälder des Juras und des Mittellandes. Die Forstwirtschaft verfolgt diese Entwicklung mit Skepsis. Immer mehr sind Klagen über Verbissschäden in Schutz- und Wirtschaftswäldern zu vernehmen. Warum bewohnen Gämsen Wälder, wie leben sie hier? Auf diese Fragen ging das Waldgämsen-Projekt ein. Dabei wurden auch Managementstrategien im Umgang mit den Waldgämsen in der Kulturlandschaft entwickelt.
Leitung Martin Baumann
Mitarbeit Mark Struch, Christoph Jäggi, Reinhard Schnidrig, zahlreiche HelferInnen im Feld
Auftraggeber Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft BUWAL, Bereich Wildtiere
Kooperation Jörg Schibler (Seminar für Ur- & Frühgeschichte, Univ. Basel); Caroline Babotai (Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee & Landschaft WSL); Dominik Pfluger (BMP); Dani Rüegg (Rüegg-Wald-Wild-Umwelt)
Zeitrahmen 1994-1998

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Projekt Schafe und Gämsen – Die Auflösung der Schafnutzung am Amdener Schafberg
Inhalte In der Studie wurden Aspekte der Raumnutzung zwischen Haustieren und Wildtieren im Freiland untersucht. Ausgangslage für die Arbeit war die Nutzungsauflösung des Schafbergs in der Gemeinde Amden (SG). Die Ammler Schafalp wurde während gut 600 Jahren mit Schafen bestossen. Mit der Aufhebung der Schafbeweidung 1999 wurde den wildlebenden Huftieren, vor allem der Gämse und dem Steinbock, die exklusive Nutzung eines Stücks ursprünglichen Lebensraumes wieder überlassen. Neben der Dokumentation des Raumnutzungsverhaltens der wilden Paarhufer galt es in der Studie auch abzuschätzen, inwiefern ein Zusammenhang zwischen der Wiederbesiedelung der offenen alpinen Weideflächen durch Gämsen und dem Vorkommen dieser Schalenwildart im Wald bestehen könnte. Es wird vermutet, dass die Schafalpung gebietsweise für eine Abdrängung der Gämse in den Wald verantwortlich sein könnte und dadurch der Verbissdruck auf die Waldverjüngung beeinflusst wird. Im Wald lebende Gämsen müssen jedoch nicht zwangsläufig aus alpinen Gebieten verdrängte Tiere sein, da es zum natürlichen Verhalten der Gämse gehört, Waldeinstände ganzjährig zu bewohnen. Das Ziel der Studie umfasst die Beleuchtung von 4 Aspekten im Zusammenhang mit der Thematik der Interaktionen zwischen Haustieren, Wild und Wald: Raumnutzung Haustier (Schaf) – Wildtier (Gämse, Steinbock); Waldnutzung durch Schalenwild (Monitoring); Einflussbereich einer Schafalp (Computer-Simulation); Schafkot als Meidungsgrund für Gämsen (Feldexperimente). Mittels Telemetrie und Direktbeobachtung wurden Daten zur Raumnutzung der Haus- und Wildtiere im und um den Schafberg gesammelt. Ein Schalenwildmonitoring, basierend auf einer Wilddichteschätzung mittels Distance-Sampling, erlaubte eine Einschätzung der Wildsituation in einem nahe gelegenen Waldgebiet. Per Computer-Simulation wurde der Einflussbereich der aufgegebenen Schafalp auf die Habitatwahl einer Gämse unter Einbezug der lokalen Parameter modelliert. In drei Experimenten wurde die Reaktion von Gämsen auf Schafkot untersucht.
Leitung Mark Struch, Martin Baumann
Mitarbeit Katrin Bieri, Hans Gander
Auftraggeber Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft BUWAL, Bereich Wildtiere
Kooperation Regine Fankhauser (Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee & Landschaft WSL)
Zeitrahmen 1998-2002

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Projekt Waldverjüngung und Schalenwildbestand an der Honegg
Inhalte Ziel dieses Projektes ist es, Methoden zur Beurteilung der Verjüngungssituation im Wald und der Bestandesentwicklung des Wildes zu erarbeiten. Die Methoden sollen es Wildhütern, Jägern, Förstern und Waldbesitzern ermöglichen, Massnahmen zum Schutz des Jungwuchses einer Erfolgskontrolle zu unterziehen. Anhand des Honegg-Projekts wird das optimale Vorgehen bezüglich Auswertung und Darstellung der Befunde skizziert, so dass alle Interessengruppen die Situationsanalyse akzeptieren können.
Leitung Mark Struch (davor Sabine Herzog, Christoph Jäggi, Martin Baumann)
Mitarbeit Katrin Bieri, zahlreiche HelferInnen im Feld
Auftraggeber BAFU Bundesamt für Umwelt, Sekt. Jagd, Wild & Waldbiodiversität
Kooperation Amt für Wald Kanton Bern; Jagdinspektorat Kanton Bern
Zeitrahmen 1999-2008

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Projekt Untersuchungen über die Entwicklung der Verjüngung und das Verhalten von Schalenwild in Lothar-Sturmgebieten (UVSL)
Inhalte Sturmflächen sind attraktiv für wilde Huftiere, weshalb die Wald-Wild-Problematik hier besonders ausgeprägt sein kann. Massnahmen mit dem Ziel, den Lebensraum für Wildtiere zu verbessern und den Wiederaufbau des Waldes zu sichern, müssen den neuen Ausgangssituationen angepasst werden. Sie sind umstritten und werden häufig verpasst, weil ihre Notwendigkeit nicht direkt sichtbar ist. Ziel des Projektes war es, einen Beitrag zur Wald- und Wildbewirtschaftung auf Sturmflächen zu erarbeiten. Die Informationen sollen methodischen und planerischen Ansprüchen genügen und in der forstlichen und der jagdlichen Planung als Eingangsgrössen und Handlungsanleitung dienen. In einem ersten Teil wurden ältere Sturmflächen untersucht. Wie steht es um die Waldverjüngung auf den Sturmflächen und in den umliegenden Beständen? Wie entwickeln sich die Wildbestände? Inwiefern hat sich das Verhalten der Tiere geändert? Speziell berücksichtigt wurde dabei der Einfluss von ausgeführten Massnahmen und ausserordentlichen Ereignissen. In einem zweiten Teil wurde auf Lotharflächen ein dreijähriges Experiment mit Massnahmen durchgeführt, welche die Entwicklung günstig beeinflussen könnten.
Leitung Heinz Nigg
Auftraggeber Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft BUWAL, Eidg. Forstdirektion
Kooperation Dani Rüegg (Rüegg-Wald-Wild-Umwelt)
Zeitrahmen 2000-2006

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Projekt Potenzielle Rothirscheinstände im Jurabogen
Inhalte Die Eignung der Jura-Landschaft als Lebensraum für den Rothirsch wurde unter Zuhilfenahme von zwei unterschiedlichen Modellansätzen bestmöglich ausgewiesen und in Form von karten zugänglich gemacht. Als Modell berücksichtigt wurde das auf Expertenwissen beruhende, nicht-empirische HSI-Modell (WWMI) und eine empirische Methode der statistischen Verbreitungsanalyse und –modellierung (ENFA).
Leitung Roman Eyholzer
Auftraggeber Ecotec Environnement SA
Kooperation Interkantonale Arbeitsgruppe Hirsch Jura; Patrick Patthey (Zoologisches Inst., Univ. Bern)
Zeitrahmen 2005

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Projekt Gämsbejagung im Kanton Aargau
Inhalte Trotz dichter Besiedlung durch den Menschen bietet der Aargau taugliche Lebensräume für Gämsen. Gemäss kantonalem Gesetz ist die Gämse im Aargau eine geschützte Tierart. 1976 beschloss der Regierungsrat eine stark regulierte Bejagung der nach wie vor geschützten Wildtierart. Für Sonderabschüsse brauchte es eine Bewilligung der Jagdverwaltung. Das immer häufigere Auftreten der Gämse in einigen Jagdrevieren machte diese Regelung zunehmend unpraktikabel. Die Jagdstreckenanalyse der letzten 10 Jahre wies zudem eine starke Tendenz zu einer übermässigen Bejagung der männlichen Tiere aus. Die Jagdverwaltung entschied sich daher, die Gämsjagd neu zu ordnen. Eine erste Phase des Projekts (2001-03) unterstützte die kantonale Jagdverwaltung bei der Planung der Gämsjagd im aargauischen Tafeljura. Nach einigen Jahren Erfahrung mit dem neuen Bejagungsmodell erfolgt nun eine Erfolgskontrolle durch erneute Bestandeserhebungen.
Leitung Mark Struch
Mitarbeit Katrin Bieri
Auftraggeber Jagd- & Fischereiverwaltung Kanton Aargau
Kooperation Lokale Jagdvereine & -pächter
Zeitrahmen 2006

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Projekt Wald-Wild-Management-Instrument WWMI
Inhalte Das Wald-Wild-Management-Instrument (WWMI) identifiziert, quantifiziert und gewichtet die wesentlichen Einflussfaktoren im Zusammenspiel von Wald und Wild. Es liefert so Entscheidungsgrundlagen für Forst - und Jagdplaner. Problemgebiete werden lokalisiert, Entwicklungsszenarien simuliert und die jeweiligen Auswirkungen untersucht. So lassen sich Lösungen testen, besprechen und optimieren, welche geeignet sind, die Wildschäden auf ein tragbares Mass zu begrenzen und eine nachhaltige Nutzung der Bestände jagdbarer Arten zu gewährleisten.
Leitung Roman Eyholzer
Mitarbeit Bettina Magun, Katrin Bieri
Auftraggeber BAFU Bundesamt für Umwelt, Sekt. Jagd, Wild & Waldbiodiversität
Kooperation Arbeitsgruppe Wald und Wildtiere des Schw. Forstvereins
Zeitrahmen Seit 1999

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Projekt Bahn 2000 - Wildtierkorridor SO3
Untersuchung zur Einwirkung der ungezäunten Schnellbahnstrecke Mattstetten-Rothrist im Bereich des Solothurner Wasseramtes auf die Funktionsfähigkeit des Wildtierkorridors SO3 für das Rehwild
Inhalte Die Neubaustrecke Mattstetten-Rothrist der SBB im solothurnischen Wasseramt durchschneidet den Wildtierkorridor SO3 von regionaler und überregionaler Bedeutung. Im Bereich des Korridors wird auf die Umzäunung der neuen Bahnlinie verzichtet. Es kann zur Zeit kaum abgeschätzt werden, ob das Funktionieren des Wildtierkorridors SO3 nach Inbetriebnahme der Schnellbahnstrecke gewährleistet bleibt. Die Funktionsfähigkeit des Landschaftskorridors für das Rehwild und für das in sehr naher Zukunft zu erwartende Schwarzwild und Rotwild ist von grosser Bedeutung. Das vorliegende Projekt untersucht allfällige Auswirkungen, welche der Betrieb der ungezäunten Neubaustrecke im Bereich des Wildtierkorridors SO3 auf dessen Funktionsfähigkeit haben könnte. Die Studie untersucht konkret das lokale Rehwild in Bezug zur Bahnstrecke. Als Design der Studie wird ein quantitativer Vorher-Nachher Vergleich gewählt, wobei die späte Bauphase 2003/04 mit der frühen Betriebsphase 2005/06 verglichen wird. Dies beinhaltet die folgenden Aspekte: Austausch von Rehen zwischen Waldkompartimenten über das Trasse hinweg; Querungssicherheit der Geleiseanlagen für Wildtiere, insbesondere das Rehwild; Raumnutzung von Rehen im Wald mit variierender Distanz zum Trasse.
Leitung Mark Struch
Mitarbeit Roman Eyholzer
Auftraggeber Fachstelle Jagd & Fischerei Kanton Solothurn; SBB AG
Zeitrahmen 2003-2006

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Projekt Bahn 2000 - Wildtierkollisionen
Projekt zur systematischen Behandlung von Unfällen mit Wildtieren auf der Bahnneubaustrecke Mattstetten-Rothrist
Inhalte Seit dem 12. Dezember 2004 ist die Bahnneubaustrecke Mattstetten – Rothrist in Betrieb. Auf dem ungezäunten Abschnitt der Bahnlinie im Bereich des Wildtierkorridors SO3 muss aufgrund hoher Geschwindigkeiten und grosser Zugsdichte mit einem erhöhten Fallwildanteil gerechnet werden. Im Hinblick auf die zu erwartenden Kollisionen mit Wildtieren wurde deshalb eine systematische Behandlung von Unfällen mit Wildtieren angegangen. Das Projektkerngebiet umfasst zirka 2500m offene Bahnneubaustrecke und liegt im solothurnischen Wasseramt.
Leitung Mark Struch
Mitarbeit Roman Eyholzer
Auftraggeber SBB AG
Zeitrahmen 2004-2005

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Projekt Wildruhegebiete im Kanton Nidwalden
Inhalte Die potenziellen Lebensräume der Huftiere wurden errechnet, sowie die Einstände der Raufusshühner und Hasen kartiert. Auf diesen Grundlagen und mittels einer Störungskarte wurden Wildruhegebiete ausgeschieden.
Leitung Roman Eyholzer
Auftraggeber Abt. Jagd Kanton Nidwalden
Kooperation Pierre Mollet (Schw. Vogelwarte)
Zeitrahmen 2005

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Projekt Wildraumausscheidung im Effor2-Perimeter
Inhalte Im Auftrag der Jagdverwaltung St.Gallen wurden Wildräume als Grundlage für die Jagdplanung festgelegt. Anhand der Lebensraumpotenzialkarten von Gämse und Reh und einer GIS-Analyse (Modellierung der Landschaftsdurchlässigkeit mittels Cost-Distance) wurden zusammenhängende Wild-Lebensräume bezeichnet; anschliessend wurden diese gemeinsam mit der Wildhut diskutiert und festgelegt.
Leitung Claudine Winter 
Mitarbeit Bettina Magun, Roman Eyholzer
Auftraggeber Amt für Jagd & Fischerei Kanton St. Gallen
Zeitrahmen 2004-2005

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Projekt Wildräume Schwyz
Inhalte Im Auftrag der Jagdverwaltung wurden für den Kanton Schwyz Wildräume als Grundlage für die Jagdplanung festgelegt. Ausgehend  von den Lebensraumpotenzialkarten von Gämse und Reh wurden mittels einer GIS-Analyse (Modellierung der Landschaftsdurchlässigkeit mittels Cost-Distance) zusammenhängende Wild- Lebensräume asugeschieden; anschliessend wurden diese gemeinsam mit der Wildhut diskutiert und festgelegt.
Leitung Bettina Magun
Mitarbeit Mark Struch, Roman Eyholzer
Auftraggeber Jagdverwaltung Kanton Schwyz
Zeitrahmen 2006

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Projekt Wildtiere, Naturwerte und menschliche Nutzung in der Region um die Blüemlisalp
Inhalte Im Gebiet zwischen Kander- und Lauterbrunnental sollen die Grundlagen zu den Wildtieren und zur menschlichen Nutzung erhoben werden. Es geht in der Studie darum, im regionalen Rahmen die Naturwerte aufzuzeigen und bewusst zu machen. Dazu ist eine bessere Kenntnis der aktuellen Situation der Fauna in den bereits bestehenden Schutzgebieten und in deren Umgebung nötig (z.B. in den Jagdbanngebieten). Auch die menschlichen Nutzungen durch Tourismus, Verkehr, Land- oder Forstwirtschaft sollen erhoben werden, um mögliche Konflikte mit der Natur zu identifizieren. So sollen die Grundlagen geschaffen werden, um das hohe Potenzial der Region für Natur und Mensch besser beurteilen zu können.
Leitung Andreas Boldt
Mitarbeit Bettina Magun, Mark Struch, zahlreiche HelferInnen im Feld
Auftraggeber Pro Natura Bern
Kooperation Amt für Landwirtschaft & Natur Kanton Bern; BAFU Bundesamt für Umwelt
Zeitrahmen 2005-2007

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Projekt Grundlagen für die Einteilung des Kantons Bern in Regionale Wildräume (RWR)
Inhalte Im Auftrag des Bernischen Jagdinspektorates wurde abgeklärt, wie die Jagdplanung in grösseren Planungseinheiten – Wildräumen – aussehen könnte. Wie kann der Kanton die Jagd in solchen Gebieten flexibel planen? Wie lässt sich dabei den regionalen Bedürfnissen von Jagd-, Forst- und Landwirtschaft sowie des Naturschutzes optimal Rechnung tragen? Wie kann das Management für die kantonale Verwaltungen vereinfacht werden? Im Zentrum der Jagdplanung steht diejenige Tierart, die aufgrund ihrer räumlichen Bedürfnisse die Bewirtschaftungseinheiten bildet. Das Resultat der Arbeit ist ein Modell, das die artspezifischen, räumlichen Bedürfnisse für den Kanton Bern ausweist.
Leitung Bruno Mainini, Roman Eyholzer
Auftraggeber Jagdinspektorat Kanton Bern
Zeitrahmen 2000
Kontakt Roman Eyholzer

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Projekt Wiederansiedlung des Rebhuhns im Grossen Moos
Inhalte Das Rebhuhn ist neben dem Feldhasen eine Indikatorart für naturnahe Ackerbaugebiete der Niederungen und gilt als ökologische Schirmart für die Feldflur. Mit der Förderung des anspruchsvollen Feldhuhns in dafür geeigneten Gebieten kann die Artenvielfalt in der Kulturlandschaft gezielt erhöht werden. Im Hinblick auf eine Wiederansiedlung im Grossen Moos werden die nötigen Vorabklärungen durchgeführt und das Erfolgspotenzial beurteilt. Als Resultat werden erwartet: ein Grundlagenbericht und eine Beurteilung der Erfolgschancen einer Wiederansiedlung des Rebhuhns; ein Vorschlag möglicher Projektinhalte und –abläufe; Konzept für die Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit; sowie ein Synthesebericht mit dem weiteren Vorgehen.
Leitung Mark Struch
Mitarbeit Bettina Magun
Auftraggeber Pro Natura Bern
Kooperation Jagdinspektorat Kanton Bern; Patentjägerverein Berner Seeland
Zeitrahmen 2005-2006

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Projekt Synthese der Wild-Tourismus-Daten in den Gebieten Augstmatthorn und Männlichen
Inhalte Die Forschungsprojekte der Universität Bern zum Thema Hängegleiten-Wildtiere zeigten in den beiden Gebieten Augstmatthorn und Männlichen Ergebnisse, die teilweise nur schwer vereinbar waren. In einer Synthese wurden die Resultate dieser Studien aufgearbeitet und verglichen. Die Faktoren, welche möglicherweise für die beobachteten Unterschiede verantwortlich sind, wurden diskutiert. Neben der Intensität, der saisonalen Verteilung und dem Flugverhalten der Hängegleiter sind besonders gebietsspezifische Unterschiede wichtig (Topografie, Habitatstruktur, Wald). Um die früheren Ergebnisse auch saisonal vergleichen zu können, wurden am Männlichen Hängegleiterflüge im Sommer durchgeführt und die Fluchtdistanzen der Gämsen gemessen. Im Hinblick auf die Umsetzung in der Praxis wurde mittels Umfragen eine Erfolgskontrolle der „Praxishilfe Hängegleiten-Wildtier-Wald“ durchgeführt.
Leitung Andreas Boldt
Mitarbeit Katrin Bieri
Auftraggeber Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft BUWAL, Sekt. Jagd & Wildtiere
Zeitrahmen 2004-2005

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Projekt Umsetzungsinstrument Hängegleiten – Wildtiere
Inhalte Die ersten Forschungsarbeiten zum Störpotenzials des Hängegleitens auf die Wildtiere wurden Mitte der 1990er Jahre in einer „Praxishilfe“ umgesetzt. Auf dieser Grundlage wurden in einigen Regionen Vereinbarungen getroffen, um die Auswirkungen des Hängegleitens auf die Fauna zu minimieren. Die Erfahrungen aus diesen lokalen Projekten, die in der Zwischenzeit erweiterten wissenschaftlichen Erkenntnisse und die heutigen Möglichkeiten der Informationsvermittlung sollen nun in ein neues Umsetzungsinstrument einfliessen. Dazu werden die nötigen Grundlagen erarbeitet.
Leitung Andreas Boldt
Mitarbeit Hans Gander
Auftraggeber BAFU Bundesamt für Umwelt, Sekt. Jagd, Wild & Waldbiodiversität
Kooperation Darius Weber (Hintermann & Weber AG); Schw. Hängegleiterverband; Paul Ingold; div. kant. Jagdverwaltungen
Zeitrahmen 2005-2006

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Projekt Wildtierschonendes Hängegleiten in Interlaken und Umgebung
Inhalte Untersuchungen der Arbeitsgruppe Ethologie & Naturschutz der Universität Bern zeigten, dass Freizeitaktivitäten im Allgemeinen und Hängegleiten im Speziellen das Verhalten von Wildtieren wie Gämsen und Steinböcken stark beeinflussen können. Ob eine bestimmte Aktivität zum Problem wird, hängt indessen massgeblich von deren Intensität und der räumlich-zeitlichen Verteilung ab. Ziel des Projekts war die fachliche Unterstützung einer lokalen Arbeitsgruppe bei der Erörterung von Problemen im Zusammenhang mit Hängegleitern im Gebiet zwischen Niederhorn und Brünigpass im Berner Oberland (Pilotprojekt Augstmatthorn). Mittels der Praxishilfe „Hängegleiten-Wildtiere-Wald“ analysierte die Arbeitsgruppe die Auswirkungen des Gleitschirm- und Deltafliegens im Vergleich zu andern Freizeitaktivitäten. Wo durch Hängegleiterbetrieb allein verursachte Probleme bestanden, entwarf die Arbeitsgruppe realisierbare Massnahmen.
Leitung Reinhard Schnidrig
Auftraggeber Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft BUWAL, Bereich Wildtiere; Jagdinspektorat Kanton Bern
Kooperation Darius Weber (Hintermann & Weber AG)
Zeitrahmen 1996

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Projekt Fauna in der Umgebung des geplanten Tierheims Eymatt/Bremgartenwald
Inhalte In der Waldlichtung Eymatt im Bremgartenwald ist der Bau eines neuen Tierheims geplant. Dem Berner Tierschutzverein als Bauherr ist es ein Anliegen, dass die bereits vorhandene Fauna durch den Bau und den nachfolgenden Betrieb des Tierheims nicht vertrieben wird. Die Studie dokumentiert den Ist-Zustand der vorhandenen Fauna (prioritär grosse & mittlere Säuger, Fledermäuse, Vögel, Amphibien). Weiter werden Empfehlungen gemacht, wie diese Tierarten nicht verdrängt werden bzw. ihr Lebensraum nicht verloren geht.
Leitung Andreas Boldt
Mitarbeit Hans Gander, Cécile Eicher
Auftraggeber Berner Tierschutz
Zeitrahmen 2006

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Projekt Landschaftsentwicklungskonzept Köniz – Bereich Fauna
Inhalte Gemäss Baureglement der Gemeinde Köniz ist für das Gebiet ausserhalb der Siedlung ein Landschaftsrichtplan vorgesehen, dessen Grundlagen im Rahmen eines Landschafts-EntwicklungsKonzeptes (LEK) geschaffen werden sollen. Das Hauptziel des Landschaftsentwicklungskonzepts ist die Erhaltung und Förderung der Biodiversität auf dem Gemeindegebiet unter Einbezug anderer Nutzungen wie Landwirtschaft und Erholung. Unter Federführung des Ökobüros naturaqua PBK führte ein Planerteam das LEK Köniz durch und WildARK übernahm den Bereich Fauna. Die Aufgaben umfassten die gezielte Analyse und Bewertung ausgewählter Grundlagen sowie die Definition von Leitarten aus den Tiergruppen Wild/Säugetiere, Vögel, Amphibien und Reptilien.
Leitung Mark Struch
Mitarbeit Katrin Bieri, Bettina Magun, Toni Fankhauser
Auftraggeber Gemeinde Köniz
Kooperation Naturaqua PBK; Steiner & Buschor; Büro Kappeler; WFN
Zeitrahmen 2003

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Projekt Bestandeserhebungen bei Huftieren in montanen und subalpinen Wäldern mittels luftgestütztem Einsatz von Wärmebild-Geräten (FLIR)
Inhalte Die Überwachung (Monitoring) der Schalenwildbestände, sowie die räumliche und zeitliche Verteilung der Tiere nehmen in vielen wildtierbiologischen und forstlichen Fragestellungen einen wichtigen Platz ein. Das gilt beispielsweise für die Wald-Wild-Problematik, die Einflüsse von Prädatoren, die Auswirkungen der Jagdsysteme, usw. Die Datenerhebung ist jedoch häufig sehr schwierig, zeitraubend und aufwändig. In Zusammenarbeit mit dem VBS und der ETH wurde eine Methode zur Erfassung der Schalenwildbestände mittels modernster Wärmebild-Technik getestet (FLIR Forward Looking Infrared). Die Methode soll grossräumig, zuverlässig und unabhängig vom Beobachter Angaben über Verteilung und Dichte des Wildes liefern.
Leitung Roman Eyholzer
Mitarbeit Christoph Jäggi, Martin Baumann
Auftraggeber Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft BUWAL, Sekt. Jagd & Wildtiere
Kooperation VBS Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz & Sport; Inst. für Geodäsie & Photogammetrie, ETH Zürich
Zeitrahmen 2000-2005

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Projekt Möglichkeiten und Grenzen des Globalen Positionierungssystems – Ein Methodenvergleich der GPS- und VHF-Telemetrie im Gebirgswald
Inhalte Die GPS-Technik steht seit über zehn Jahren für den zivilen Einsatz zur Verfügung. Seit Anfang der 1990er-Jahre wird diese Technik auch in der Wildtierbiologie eingesetzt. Die meisten Studien erfolgten bisher im borealen Waldgebiet mit sehr flacher Topographie und relativ lückenhafter Nadelwaldvegetation. In schwierigem Gelände wie in den Alpen kam die GPS-Technik in der Wildtierforschung aber noch kaum zum Einsatz. WildARK und KORA führten im November 2000 einen Versuch mit einer GPS-Einheit im Berner Oberland durch und evaluierten dabei das Potenzial der GPS-Technologie für die Wildtierforschung unter verschiedenen Habitatbedingungen in den Schweizer Alpen.
Leitung Mark Struch
Mitarbeit Roman Eyholzer
Auftraggeber Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft BUWAL, Bereich Wildtiere
Kooperation Christof Angst (KORA Koordinierte Forschungsprojekte zur Erhaltung und zum Management der Raubtiere in der Schweiz)
Zeitrahmen 2000

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Projekt Richtlinien für Pflegestationen für Taggreifvögel und Eulen
Inhalte In der Schweiz findet man immer wieder verletzte Greifvögel und Eulen. Für die Pflege dieser Tiere bestehen verschiedene Stationen, welche jedoch oft von Personen betreut werden, die dafür nicht speziell ausgebildeten wurden. Die Behandlung von verletzten Greifvögeln ist aber häufig mit Problemen verbunden. Es ist deshalb wichtig, dass sachkundige Personen die Stationen leiten und die Infrastruktur den speziellen Anforderungen genügt. Die zur Zeit geltenden Regelungen werden sehr unterschiedlich gehandhabt. Ziel des Projekts war es, Richtlinien für den Betrieb einer Pflegestation zu erarbeiten. Im Jahr 2000 wurden die "Richtlinien für die Haltung und Pflege von Taggreifvögeln und Eulen" publiziert.
Leitung Bruno Mainini 
Mitarbeit Cornelia Schütz
Auftraggeber Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft BUWAL, Bereich Wildtiere
Zeitrahmen 1997-2000

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Projekt Jagdgesetze der Schweiz und Tierschutz
Inhalte Der Schutz von Tieren geniesst heute in der westlichen Welt einen hohen Stellenwert. Niemand darf einem Tier „ungerechtfertigt Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen oder es in Angst versetzen“, verlangt das Schweizer Tierschutzgesetz. Dessen Geltungsbereich umfasst alle Wirbeltiere, unabhängig davon, ob sie im Haus, im Stall oder in freier Wildbahn leben. Die jagdliche Bewirtschaftung von Wildtierbeständen hat nicht nur eine Jahrhunderte alte Tradition, sie ist im Bundesgesetz über die Jagd und den Schutz von wildlebenden Säugetieren und Vögeln auch explizit vorgesehen. Jäger wollen Beute machen und dazu müssen sie Tiere töten. Die Jagdgesetzgebung von Bund und Kantonen muss dafür sorgen, dass ihr Tun und Lassen im Einklang mit den Anliegen des Tierschutzes steht. Im Rahmen der Studie wurden die tierschutzrelevanten Bestimmungen und Lücken in der Jagdgesetzgebung von Bund und Kantonen zusammengestellt und gewertet.
Leitung Reinhard Schnidrig 
Mitarbeit Cornelia Schütz
Auftraggeber Schweizer Tierschutz STS
Zeitrahmen 1998

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Projekt BAFU-Mandat Koordination von Forschungs- & Umsetzungsprojekten (KO_FORUM)
Inhalte Für den Vollzug der Bundesgesetzgebung im Bereich Wildtiermanagement stützt sich das BAFU auf wissenschaftliche Grundlagen. Diese werden u.a. in Forschungsprojekten im Auftrag vom Bund erarbeitet. Im Vordergrund stehen dabei anwendungsorientierte Untersuchungen über Säugetiere, Vögel und deren Lebensräume. Aus den Forschungsprojekten ergeben sich Umsetzungsprojekte. Die vielen Einzelprojekte sind in verschiedenen, inhaltlich einheitlichen Programmen zusammengefasst. Das Programm KO_FORUM bezweckt eine optimale Koordination und eine maximale Nutzung von Synergien zwischen den verschiedenen Programmen und Modulen, gewährleistet deren wissenschaftliche Begleitung, die transparente administrative Betreuung und das Controlling. Wo möglich werden aufgrund der Ergebnisse Umsetzungsprojekte vorbereitet, lanciert und zum Teil auch durchgeführt. Bislang wurden sechs Programme mittels Kernaufträgen und Modulverträgen eingerichtet.
Leitung Sabine Herzog (davor Joya Müller, Heinz Nigg, Reinhard Schnidrig)
Auftraggeber BAFU Bundesamt für Umwelt, Sekt. Jagd, Wild & Waldbiodiversität
Zeitrahmen 1996-2006

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Projekt BUWAL-Mandat Grossraubtiere
Inhalte Im Bereich Wildtiere stellten sich bezüglich Luchs, Wolf und Bär neue Aufgaben. Die erfolgreiche Lösung der Schadenprobleme, die Information und die Grundlagebeschaffung werden wesentlich zum Schutz dieser Arten sowie zur Vermeidung von untragbaren Schäden an Nutztieren beitragen. Das Mandat Grossraubtiere hatte zum Ziel, den Bereich Wildtiere bei der Koordination von Grossraubtierprojekten zu unterstützen.
Leitung Christoph Jäggi
Auftraggeber Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft BUWAL, Sekt. Jagd & Wildtiere
Zeitrahmen 2000-2004

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Projekt BAFU-Mandat Artenschutz Säugetiere
Inhalte Das Mandat ermöglicht als Schlüsselstelle eine zentrale Betreuung der bestehenden Projekte des BAFU in diesem Bereich und dadurch eine gezielte Vorgehensweise, um neue übergreifende Projekte anhand eines nationalen Konzeptes zu lancieren, immer in Zusammenarbeit mit den verschiedenen betroffenen Fachgruppen. Die folgenden Schwerpunkte sind vorgesehen: Erarbeitung eines gesamtschweizerischen Konzeptes für das Säugetier-Monitoring mit Berücksichtigung der Vorarbeiten im Programm Mammalia; Initiierung von Artenschutzprojekten für ausgewählte Säugetierarten; enge Zusammenarbeit mit anderen Artenschutzprojekten und Fachorganisationen; Betreuung von bereits laufenden Projekten und Programmen im Themenbereich Grossraubtiere und Herdenschutz; Mitarbeit bei der Ausarbeitung von Schutzkonzepten und Managementrichtlinien.
Leitung Christoph Jäggi
Auftraggeber BAFU Bundesamt für Umwelt, Sekt. Jagd, Wild & Waldbiodiversität
Zeitrahmen 2005-2007

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 ©WildARK. Wildtierbiologischer Arbeitskreis, E-mail: . Last Update:17.8.2009